Linux Mint 17.3 ist da

Vor kurzem haben die Entwickler von Linux Mint die Version 17.3 freigegeben. Diese trägt den Codenamen „Rosa„. Wie die vorherigen 17er-Versionen von Linux Mint auch wird „Rosa“ langzeitunterstützt, die Entwickler versprechen Support bis 2019. Wie immer sind von der neuen Version keine gravierenden Änderungen im Vergleich zu den Vorgängerversionen zu erwarten, sondern es sind eher die Details an denen gearbeitet wurde. Einige der Änderungen habe ich bereits hier beschrieben. Eine vollständige Übersicht über die neuen Features in 17.3 findet sich hier für die Cinnamon-Edition und hier für die MATE-Edition.

Die Beta-Verison von Linux Mint 17.3 lässt sich nun einfach durch die Installation aller Level 1-Updates in der Aktualisierungsverwaltung auf die stabile Version upgraden, für die Vorgängerversionen 17, 17.1 und 17.2 wird es in Kürze die Möglichkeit geben ein Upgrade aus dem laufenden System heraus vorzunehmen. Wer eine Neuinstallation von Linux Mint 17.3 vornehmen möchte findet hier die Downloads für den Cinnamon-Desktop und hier die Downloads für den MATE-Desktop. Wenn möglich sollte dabei die Torrent-Variante gewählt werden um die offiziellen Server zu entlasten und selbst zum Verteilen von Linux Mint beizutragen.

Wie haltet ihr es eigentlich mit den Upgrades? Werdet ihr auf 17.3 wechseln oder lieber bestehende Mint-Installationen unverändert weiter nutzen?

 

Cinnamon 2.6 und MATE 1.10

Wie die Entwickler von Linux Mint in ihrem Blog mitgeteilt haben, stehen neue Versionsschritte bei den beiden Standard-Desktop-Oberflächen von Linux Mint kurz bevor.

Über die "Romeo"-Paketquellen lässt sich Cinnamon 2.6 installieren
Über die „Romeo“-Paketquellen lässt sich Cinnamon 2.6 installieren

Cinnamon 2.6 hat den „feature freeze“-Status erreicht, es werden nun also nur noch Fehler behoben aber keine Neuerungen mehr implementiert.
In der aktuellen Linux Mint-Version 17.1 „Rebecca“ lässt sich Cinnamon bereits ausprobieren, wenn man in den Anwendungspaketquellen die instabilen Pakete (Romeo) aktiviert. Anschließend muss man die Paketquellen aktualisieren und verfügbare Updates installieren, beispielsweise über die Anwendungsverwaltung oder auch im Terminal.
Dies sollte man aber selbstverständlich nur auf einem System tun, welches man nicht für den produktiven Einsatz nutzt, da die Oberfläche noch Bugs beinhalten kann.

Weiter fortgeschritten ist die Entwicklung von MATE 10.1, hier steht das Release der stabilen Verison kurz bevor, die dann auch aus den offiziellen Paketquellen bezogen werden kann.