Franz: Messenger-Bündel in einem Programm

[getestet für: Linux Mint 17.3, Cinnamon]

Vor kurzem bin ich auf das Messenger-Programm Franz „gestolpert“ und nutze es seitdem mit wachsender Begeisterung, daher möchte ich es hier kurz vorstellen. Franz vereint diverse Messenger-Dienste unter einem Dach in einer Anwendung, zum Beispiel WhatsApp, Skype, Telegram oder den Facebook Messenger.

Entwickelt wird Franz in der Alpenrepublik Österreich und der Name soll an den letzten Kaiser der Donaumonarchie Franz Joseph I. erinnern. Augenzwinkernd verweisen die Entwickler darauf, dass man jemandem mit so außergewöhnlichen kommunikativen Fähigkeiten wie einem Kaiser nach dem Niedergang seines Reiches eine zweite Chance geben möchte. (mehr …)

Linux Mint Firewall aktivieren

[getestet für: Linux Mint 17 und 17.1, Cinnamon und MATE]

Ebenso wie bei Ubuntu ist unter Linux Mint eine Firewall nach der Installation zwar grundsätzlich verfügbar, aber nicht aktiviert. Dies hat mehrere Gründe:

  • Eines der Hauptziele von Linux Mint ist es, komfortabel und einfach bedienbar zu sein. Eine Firewall bietet hier klares Konfliktpotential, wenn nämlich Dienste geblockt werden und dadurch für unerfahrene Nutzer aus unerklärlichen Gründen nicht funktionieren. Benutzerfreundlichkeit geht an dieser Stelle für die Macher von Linux Mint vor Sicherheit.
  • Dieses „Vernachlässigen“ der Sicherheit ist allerdings auch nicht so dramatisch wie es sich zunächst anhört, da man heute wohl davon ausgehen kann, dass viele Linux Mint-Installationen in einer privaten Netzwerk-Umgebung hinter einem Router betrieben werden, der ohnehin eine Firewall-Funktion mitbringt. Daher ist eine zusätzliche Firewall innerhalb des lokalen Netzwerks nicht zwingend erforderlich.
  • Wie die meisten anderen Linux-Distributionen hat Linux Mint in seiner Standardkonfiguration ohnehin nur wenige bzw. keine Ports für die Außenwelt geöffnet, weshalb eine Regulierung durch eine Firewall überflüssig ist.

Dennoch gibt es natürlich auch Gründe die für die Installation einer Firewall sprechen, z.B. wenn man mit einem Laptop häufig in öffentlichen und fremden Netzwerken unterwegs ist oder man Dienste nutzt, die zusätzliche Internetverbindungen erfordern, die man nun genauer im Blick haben oder einschränken möchte. (mehr …)

devolo Cockpit für Linux Mint

[getestet für: Linux Mint 17 und 17.1, Cinnamon]

Mit dem devolo Cockpit stellt der Hersteller eine Software zur Verfügung, mit der sich die einzelnen dLAN-Adapter überwachen und an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. devolo stellt dabei die Konfigurationssoftware „Cockpit“ neben Windows- und Mac-Versionen auch für Ubuntu 14.04 zur Verfügung, so dass sie damit auch für Linux Mint 17 und 17.1 nutzbar ist. Dies funktioniert dabei sowohl für  32- als auch für 64-Bit-Systeme, das devolo Cockpit lässt sich hier über einen Installer in Linux Mint einbinden. (mehr …)

Linux Mint-WLAN-Verbindungsabbrüche mit Wicd beheben

[getestet für: Linux Mint 17.1, Cinnamon, Atheros AR9485]

Chipsatz im Terminal anzeigen lassen
Chipsatz im Terminal anzeigen lassen

Zwar funktionierte das Einrichten einer WLAN-Verbindung bei meinem Laptop unter Linux Mint 17.1 grundsätzlich, jedoch hatte ich häufig Probleme mit Verbindungsabbrüchen. Als verbauter Chipsatz wird bei meinem Laptop „Qualcomm Atheros AR9485“ angezeigt.

Eine kurze Internetrecherche förderte zutage, dass es sich bei dem Problem offenbar um keinen Einzelfall handelt. Abhilfe konnte bei mir die Installation des alternativen Netzwerk-Verwaltungsprogramms Wicd schaffen. (mehr …)