Virenscanner für Linux Mint

[getestet für: Linux Mint 17.2 und 17.3, Cinnamon]

Ob für Linux Virenscanner notwendig sind oder nicht – an dieser Frage scheiden sich die Geister. So verweist beispielsweise ubuntuusers.de darauf, dass unter Linux im Allgemeinen kein Virenscanner notwendig sei, da nur extrem wenig Viren für den Linux-Desktop im Umlauf seien. So weit, so beruhigend.
Andererseits hat gerade die Attacke auf die offizielle Linux Mint-Webseite und das Platzieren von Schadsoftware in den Linux Mint ISOs gezeigt, dass eben auch Linux-Systeme ins Visier von Menschen mit bösen Absichten geraten können und dass eine gewisse Vorsicht und -sorge nicht schaden kann. Darüber hinaus ließe sich mit einem Virenscanner auch Schadsoftware in Dateien (Bildern, Musikdateien, Textdokuemnte…) identifizieren, die zwar für das eigene Linux nicht gefährlich ist, die aber beim Austausch mit Freunden und Bekannten mit Windows-Rechnern potentiell gefährlich werden könnten.
Daher beschreibe ich im folgenden Artikel, wie man den Linux-eigenen Virenscanner ClamAV zusammen mit der grafischen Oberfläche ClamTk unter Linux Mint installieren und nutzen kann. (mehr …)

Linux Mint-WLAN-Verbindungsabbrüche mit Wicd beheben

[getestet für: Linux Mint 17.1, Cinnamon, Atheros AR9485]

Chipsatz im Terminal anzeigen lassen
Chipsatz im Terminal anzeigen lassen

Zwar funktionierte das Einrichten einer WLAN-Verbindung bei meinem Laptop unter Linux Mint 17.1 grundsätzlich, jedoch hatte ich häufig Probleme mit Verbindungsabbrüchen. Als verbauter Chipsatz wird bei meinem Laptop „Qualcomm Atheros AR9485“ angezeigt.

Eine kurze Internetrecherche förderte zutage, dass es sich bei dem Problem offenbar um keinen Einzelfall handelt. Abhilfe konnte bei mir die Installation des alternativen Netzwerk-Verwaltungsprogramms Wicd schaffen. (mehr …)

ownCloud Tray-Icon Problem

Wer seinen Rechner per WLAN mit dem Internet verbindet und zugleich noch den Sync-Client von ownCloud nutzt kennt das Problem möglicherweise – das zugehörige Tray-Icon wird nicht zuverlässig angezeigt wenn ownCloud gestartet wird, bevor die Internetverbindung steht.

Abhilfe kann hier z.B. ein kleines Shell-Skript schaffen, welches den ownCloud-Sync-Client erst nach einer kurzen Wartezeit startet. Um einen doppelten Start des Sync-Clients zu vermeiden sollte man zuerst die Option „Starten beim Systemstart“ in den ownCloud-Einstellungen deaktivieren. Danach startet man einen Editor, z.B. im Terminal Vi mit dem nachfolgenden Dateinamen.

vi .owncloud.sh

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