Telegram mit Pidgin nutzen

[getestet für: Linux Mint 17 und 17.1, Cinnamon]

Auf dem Mint-Desktop ist Pidgin der Chat-Client meiner Wahl, da sich dort eine ganze Reihe verschiedener Dienste wie ICQ, Skype, Facebbok-Chat und andere in einem Messenger-Programm bündeln lassen. Darüber hinaus bietet Pidgin mehr Konfigurationsmöglichkeiten und Plugins als Empathy, welches Standard-Chat-Programm des Ubuntu-Desktops ist.
Telegram ist ein mobiler Instant-Messenger, dessen Fokus insbesondere auf einer sicheren Kommunikation liegt, zum Beispiel durch verschlüsselte Übertragung der Nachrichten zwischen Client und Server. Der Messenger ist dabei für eine ganze Reihe von Betriebssystemen verfügbar, neben Android, iOS und Windows vor allem auch für Ubuntu Touch und den Linux-Desktop. Der offizielle Telegram-Client für Linux lässt sich beispielsweise hier herunterladen, ist für mich aber nicht erste Wahl um den Desktop nicht mit zu vielen Hintergrund-Programmen zu überfrachten – hier kommt dann Pidgin ins Spiel. (mehr …)

Ubuntu Phone: Authenticator App für Googles Bestätigung in zwei Schritten nutzen

Da das Unternehmen Google in vielen Bereichen der digitalen Welt aktiv ist folgt daraus, dass ein Konto bei Google in der Regel auch eine größere Anzahl an Diensten vereint. Im Dashboard von Google kann man sich einen Überblick darüber verschaffen, was alles mit seinem persönlichen Google-Konto verbunden ist. Dies können beispielsweise Android-Smartphones und -Tablets sein, ein PlayStore-Konto, GMail, ein Youtube-Account und vieles mehr. Da hier eine Reihe durchaus sensibler Daten zusammenlaufen macht es Sinn, sein Google-Konto so gut wie möglich abzusichern.

Ein neues Smartphone mit der 2-Schritt-Bestätigung verknüpfen
Ein neues Smartphone mit der 2-Schritt-Bestätigung verknüpfen

Google selbst bietet dazu unter anderem die Möglichkeit einer Anmeldung in zwei Schritten an, um so den Schutz des Kontos zu erhöhen und das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf persönliche Daten im Google-Konto zu verringern. Auf Android-Geräten ist es relativ simpel, den Code, welcher für die Zwei-Schritt-Bestätigung benötigt wird, mit dem Google Authenticator zu erzeugen. Erfreulicherweise ist es aber auch mit dem Ubuntu Phone möglich, die Bestätigung in zwei Schritten zu nutzen.

Um das Ubuntu Phone als Gerät für die Authentifikation zu verwenden ist folgendes nötig: (mehr …)

bq Ubuntu Phone als USB Massenspeicher unter Linux Mint einbinden

[getestet für: Linux Mint 17 und 17.1, Cinnamon]

lsusb zeigt die Verbindung zum Smartphone an, es lässt sich jedoch nicht im Dateimanager einhängen
lsusb zeigt die Verbindung zum Smartphone an

Während mein Aquaris E4.5 von einer neueren Ubuntu-Installation und unter Windows anstandslos als USB-Massenspeicher erkannt wurden, gestaltet sich der Zugriff über Linux Mint schwieriger. Nach der Verbindung per USB-Kabel passiert auch bei entsperrtem Smartphone-Bildschirm nichts.
Das Gerät wurde zwar grundsätzlich erkannt und beim Aufruf von lsusb aufgelistet, jedoch nicht als USB-Massenspeicher (also zum Beispiel wie ein USB-Stick) angezeigt und eingehängt. Hierfür waren eine Ergänzungen und Aktualisierungen des Systems notwendig. (mehr …)

Ubuntu Phone: Bildschirmfoto aufnehmen

ubuntuphone_screenshotSeit einigen Tagen ist das Ubuntu Phone von bq für alle dauerhaft zu erwerben, offenbar hat man sich hier von der bisherigen Politik der doch arg begrenzten „Flash Sales“ verabschiedet. Seit diesem Wochenende zähle ich auch zu den (nun nicht mehr ganz so) glücklichen Besitzern eines Aquaris 4.5 in der Ubuntu Edition.

Nachdem die ersten elementaren Funktionen in Betrieb genommen waren stellte sich mir die Frage: Wie fertige ich eigentlich einen Screenshot an? Neben der etwas komplizierteren Methode über die Konsole gelingt das Aufnehmen eines Bildschirmfotos auf dem bq-Gerät auch leichter: (mehr …)

Ubuntu Phone von Aquaris vorgestellt

Seit dieser Woche sind erstmals Smartphones mit Ubuntu offiziell im Umlauf. BQ hat dabei das „Wettrennen“ mit Meizu gewonnen und das Aquaris E 4.5 mit Ubuntu veröffentlicht. Noch sind die Geräte nur an einige ausgewählte Tester vergebene worden, in Kürze sollen Informationen zum Verkauf über die Kanäle von BQ und Ubuntu in sozialen Netzwerken bekannt gegeben werden.

Einen ersten Eindruck kann man sich z.B. in folgendem „Unboxing“-Video verschaffen: